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16.–20. October – Hall B5, 5403

News

(German only)

PPS for corrugated and smooth tubes and for light reflectors

PPS for corrugated and smooth tubes and for light reflectors

ClickPlastics AG Bensheim has expanded its portfolio with PPS for corrugated and smooth tubes and for light reflectors.

PPS for corrugated and smooth tubes

PPS manufacturer Shandong Sciengy New Materials Co.Ltd. which is represented by ClickPlastics AG in Europe, has succeeded to produce with high-performance plastic PPS, extrusion types for corrugated pipes. Sciengy is able to produce the tubes without the so-called "beard" which is possible through targeted advancements,.

Sciengy and ClickPlastics AG from Bensheim will present these PPS extrusion types for corrugated pipes for the first time at FAKUMA. This development of the Sciengy®RS series opens new application areas for PPS.

The products of the Sciengy®RS series are naturally creamy white and can easily be pigmented in any desired color. They don’t only retain the excellent properties of PPS-modified materials such as high temperature resistance, corrosion resistance, flame retardancy, they also have better toughness, elongation and impact resistance.


Thus, the material meets a wide variety of requirements in various applications.

 

Automotive PPS products can be used in pipe applications where heat resistance, chemical resistance and dimensional stability are required.

Especially against fuels and coolants, these PPS products offer good heat and corrosion resistance. The material can be processed on standard extrusion lines with very high throughputs, which offers considerable cost saving possibilities.

Due to the high burst pressure resistance and the excellent corrosion resistance, the material can be used for corrosive medium-metal transport lines in the chemical industry.

Even at high temperatures, PPS products have exceptional chemical resistance to hot water and are therefore an ideal candidate for metal replacement in hot water management systems.

PPS for light reflectors

In conventional PPS resins, chlorine and sodium can remain from the raw materials and by-products what can lead to corrosion and destruction of metal parts and are potentially environmentally hazardous when incinerated. However, PPS products for light reflectors are manufactured using technology that enables chlorine and sodium free products.

PPS-SGM6561E43 reflectors

The PPS resin has excellent heat resistance, chemical resistance, mechanical strength and dimensional stability. The field of application is primarily in the automotive and electronics sector (for example: electric and hybrid vehicles).

The product PPS-SGM6561E43 from Sciengy solves the problem of fitting in the production of light reflectors for car headlights.

 The ClickPlastics AG works strictly according to the ISO9001-2015 quality management system.

The product portfolio of ClickPlastics AG includes not only the high-quality PPS products, but also many other types of plastics. Through our qualified support we help our customers with the right material selection with tailor-made logistics concepts, tool development and processing. This can reduce application costs and provide financial benefits.

At our booth during the Fakuma 2018 (Hall 5B, booth 5403), we would like to show and explain our product portfolio. Technical details can also be discussed. We’d be happy to welcome you there.

Ki Preisreport September

Technische Thermoplaste September 2018: Auftrieb kommt weitgehend zum Stillstand / Autobaisse trübt die Aussichten der Anbieter ein / Entspannung bei PMMA / Lagen bei PA 6.6 und PBT weiterhin angespannt

 Die Preisentwicklung in den europäischen Märkten für technische Thermoplaste legte im September 2018 eine Atempause ein. In vielen Bereichen waren die Quartalspreise bereits früh umgesetzt worden, so dass im Q3-Abschlussmonat wenig zu weiteren Anpassungen drängte. Zugleich wurde aber auch zusehends deutlich, dass das recht ausgeprägte Sommerloch bei der Nachfrage nicht annähernd so schnell wieder aufgefüllt werden würde wie die Produzenten gehofft hatten. Vielmehr drängten sich hier die nicht mehr zu übersehenden Stockungen im Automobilbau immer stärker in den Vordergrund und dämpften die Preisentwicklung.

Vor diesem Hintergrund wurden die Notierungen aus dem Vormonat meist weitergeschrieben, selbst im nach wie vor extrem unterversorgten PA 6.6-Markt. Bei PMMA kam es zu der bereits seit einigen Monaten erwarteten ersten Entspannung. In den commoditynahen Sektoren setzten die PP-Compounds den Kostenauftrieb nur sehr zögerlich um. Ebenso folgten die ABS-Preise ihrem anziehenden Kostenmix nur rund zur Hälfte.

Im Oktober drückt die Autobaisse in Deutschland weiter spürbar auf die Nachfrage. Dem fundamentalen Aufwärtstrieb bei PBT und PA 6.6 werden so Grenzen gesetzt. Nicht umsonst sind die Quartalsvereinbarungen hier umkämpft und noch längst nicht gefunden. Bei PMMA dürfte noch mehr Luft entweichen als zuvor, bei allen anderen wird rund um die Rolloverlinie gerungen. ABS wird derweil sicher unter dem Druck der wieder einmal deutlich gesunkenen Styrol-Notierung spürbar nachgeben.

 

Standard-Thermoplaste September 2018: Schwächelnde Nachfrage dämpft Polyolefine deutlich / Abschläge bei PE / Styrolkunststoffe folgen SM-Anstieg / PX-Unsicherheit treibt PET weiter / Festigung im Oktober

 Die europäischen PE-Märkte kamen auch im September 2018 nicht so recht in Gang. Die Nachfrage blieb trotz vermehrter Abrufe gegenüber August eher enttäuschend. Zumal sich Faktoren wie auf US-Ethan basierende Ethylen-Produktionen, Angebote aus neuen Anlagen in Nordamerika und erste Turbulenzen aus den globalen Handelskonflikten zunehmend bemerkbar machen. So kam es bei einigen Qualitäten zum Überangebot. Die Rollovervorgabe der Ethylen-Referenz blieb so das Beste, was die Anbieter erreichen konnten. Insbesondere die niederdichten Sorten mussten dagegen fast durchweg Abschläge hinnehmen.

Bis auf die durch Sondereffekte eingeschränkten homopolymeren Spritzgießqualitäten wurden die PP-Standardwaren meist zu den Vormonatsnotierungen abgegeben. Die Anbieter mussten auch hier der verhaltenen Nachfrage einen Margentribut zollen, denn die Propylen-Referenz hatte leicht angezogen.

 Der PVC-Markt zeigte sich vergleichsweise ruhig. Viele Verträge wurden angesichts der neutralen Vorgabe durch die Ethylen-Referenz mit einem Rollover fixiert, allerdings konnten je nach Vertragskonstellation auch immer wieder Abschlüsse mit einem leichten Minus erzielt werden. Bei den höheren K-Werten war das Minus von 5 EUR/t vorherrschend. Die saisonale Belebung fiel auch hier schwächer aus als erhofft.

Die Notierungen der Styrolkunststoffe mussten der Styrol-Referenz folgen. Oftmals erreichten die Anhebungen aber nicht die volle Höhe der Kostenveränderung. Spekulationen auf günstigere Preise im Oktober bremsten die Nachfrage, so dass mehrere Anbieter die Höhe der Aufschläge im Monatsverlauf herabsetzten.

Die Unsicherheiten in den PET-Märkten setzten sich fort. Erhebliche Unruhe entstand durch die explodierenden PX-Notierungen in China, was Schockwellen auch nach Europa sendete. Wie gehabt wichen die Bewegungen bei den unterschiedlichen PET-Handelsformen in der Folge teils deutlich voneinander ab. Die von KI berichteten frei verhandelten Monatskontrakte zeigten eine Spreizung von Rollover bis zu Aufschlägen von 60 EUR/t.

Die Ethylen-Referenz für Oktober blieb lange umstritten. Erst am 1. Oktober einigte man sich auf einen leichten Aufschlag von 10 EUR/t. Das unterstützt sicher die Festigungsbemühungen der Anbieter, denen aber wohl nicht in allen Fällen Erfolg beschieden sein dürfte.

Propylen zog um 20 EUR/t nach oben. Die PP-Produzenten werden vor diesem Hintergrund zu Erhöhungen angetrieben. Trotz einer nach wie vor verhalten wirkenden Nachfrage könnte es zu moderaten Anhebungen kommen.

Auch die PVC-Anbieter dürften versuchen, die Ethylen-Vorgabe anteilig weiterzugeben. Angesichts der schwachen Nachfrage dürfte der Widerstand der Verarbeiter recht groß sein.

Die Styrol-Referenz sackte wieder um 70 EUR/t ab. Das dürfte die Notierungen der Styrolkunststoffe nach unten ziehen. Inwieweit die Verarbeiter dies als Kaufgelegenheit werten, wird von den Preiserwartungen für den Folgemonat abhängen.

Die für PET wichtige PX-Referenz für September wurde erst Anfang Oktober im Schnitt mit einem Plus von 210 EUR/t gemeldet. Natürlich fordern die Anbieter angesichts dessen deutlich höhere Preise. Obwohl die sinkende Nachfrage dem vermutlich dann doch früher Grenzen setzen wird, bleibt der Aufwärtsdruck der maßgebliche Marktbegleiter.

KI Preisreport August

Technische Thermoplaste August 2018: Weiterhin sehr angespannte Lage bei PA 6.6 / Notierungen bleiben im Ferienmonat aber weitgehend stabil / Impulse für weiteren Preisauftrieb bleiben in den Herbst hinein wirksam

Die stark beruhigte Nachfrage in einem klassisch ausgeprägten Sommerloch hielt die europäischen Preise für technische Thermoplaste im August 2018 auf breiter Front stabil. Die starken Auftriebsimpulse insbesondere bei PA 6.6 blieben jedoch anhaltend virulent. Da aber ohnehin keine Mengen zu ergattern waren, stagnierten die Preise auf dem Rekordniveau des Vormonats. Auch bei den commoditynahen ABS und PP-Compounds blieb die Lage ruhig.

Im September sind in einigen Bereichen bereits wieder Aufschläge zu befürchten, obwohl in vielen Segmenten die Quartalsfixierungen die Bewegungen dämpfen werden. Auch die Wiederaufnahme der Automotive-Aktivitäten wirkt nicht unbedingt sehr überschäumend.

Für PA 6.6 liegen unabhängig davon schon wieder hohe Forderungen in einer erneuten Preisrunde auf den Tischen. Auch bei PBT mehren sich Ankündigungen schon für den letzten Q3-Monat, nachdem die Polyesterstrecke in Asien durch die PX-Preisexplosion der letzten Wochen erschüttert wurde. Die gestiegene Styrol-Referenz wird ABS und vermutlich auch die PC/ABS-Blends wieder in die Höhe treiben. PP-Compounds dagegen werden wohl allenfalls moderat anziehen. Eine gegenteilige Entwicklung scheint sich andererseits bei PC anzudeuten. Der Start einer neuen Anlage in China mit rund 100.000 jato sollte die weltweite Verfügbarkeit verbessern. Ob dies bereits im September in Europa zur Geltung kommen kann, ist jedoch fraglich. Für Q4 aber sieht die Perspektive für PC-Abnehmer nach vorsichtigem Optimismus aus.

 

Standard-Thermoplaste August 2018: PE und PVC in nur recht schwachem Rollover / Geringe Dynamik bei PP / Styrol treibt seine Polymere hoch / PET wegen PX-Kosten überraschend stabil / Auftriebszeichen für September

Der europäische PE-Markt zeigte im August meist ein sehr gedämpftes Bild. Während der Lebensmittel-Markt inklusive Getränke weiter recht gut lief, zeigten viele andere Abnehmerbereiche ein ausgeprägtes Sommerloch. Obwohl die Produzenten ebenfalls in den Sommermodus geschaltet hatten, entstand bei stabiler Ethylen-Referenz meist Druck auf die Notierungen. Je nach der Lage in spezifischen Märkten kam es zu leichten Abwertungen, es überwog jedoch der meist schwach wirkende Rollover.

Bei PP gab es wenig Bewegung. Zwar hatte die Propylen-Referenz leicht angezogen. Anhebungsvorstellungen zerschellten jedoch sehr bald an der urlaubsbedingt flauen Nachfrage. Dem leicht eingeschränkten Angebot stand ein ebenso gebremster Bedarf gegenüber. Vor diesem Hintergrund stagnierten die Notierungen.

Abermals mussten die PVC-Produzenten leichter Margenverluste hinnehmen. Die Nachfrage gestaltete sich erwartungsgemäß schwach. Ähnlich wie im Vormonat lagen die Forderungen zum Monatsbeginn bei Rollover, doch vor dem Hintergrund der tendenziellen Überversorgung wurden letztendlich Abschläge verzeichnet.

Auf den leichten Anstieg der SM-Referenz reagierten die Preise für Styrolkunststoffe recht unterschiedlich. Bei Polystyrol gaben die Anbieter den Kostenanstieg in der Regel in voller Höhe weiter, während sie sich bei EPS meist mit etwas geringeren Aufschlägen begnügen mussten.

Die Zeichen für die europäischen PET-Notierungen standen zunächst auf Entspannung, nachdem sich die monatelange Unterversorgung des Marktes Stück für Stück besserte. Aber dies hielt nicht lange an. Die recht frühe Heraufsetzung der PX-Referenz um 60 EUR/t und weitere Hiobsbotschaften über explodierende PX-Preise in China ließen die ersten Importangebote schnell wieder verschwinden. So blieb es beim Rollover auf hohem Niveau.

Im September wird allgemein mit dem Wiedererwachen der Nachfrage gerechnet. Wartungen und Zurückhaltung prägen die Produktionsseite. Bei erneut stabil gebliebener Ethylen-Referenz wollen die PE-Anbieter Margenrestitution betreiben. In vielen Bereichen könnte es für die tendenzielle Festigung der Notierungen reichen.

Bei PP scheinen zumindest moderate Steigerungen möglich. Die Propylen-Referenz wurde um 10 EUR/t höher fixiert. Wenn sich die Nachfrage im ersten Nachferienmonat ebenso klassisch verhält wie zuvor im Sommerloch, sollte es regen Bedarf geben. Durch anstehende Cracker-Wartungen könnte Propylen und damit PP enger tendieren.

Die PVC-Produzenten wollen die Rollover-Vorgabe des Ethylens und die saisonale Nachfragebelebung zur Margenverbesserung nutzen – der Ausgang scheint aber offen. Mit dem Auslaufen der Urlaubszeit dürfte die Nachfrage nach Styrolkunststoffen im September wieder anziehen. Nach dem neuerlichen Anstieg der Styrol-Referenz ist mit weiter steigenden Preisen zu rechnen.

Die Hochpreisphase bei PET dauert auch in den Herbst hinein. Diesmal aber sind die Kosten der maßgebliche Treiber in einem wieder stärker ausbalancierten Markt. Für PX werden Anhebungen in dreistelliger Höhe befürchtet. Das wird die Wirkung auf die Anbieterforderungen nicht verfehlen. Mit Steigerungen bei PET muss daher trotz des bereits sehr hohen Niveaus gerechnet werden.

KI Preisreport Juli

Technische Thermoplaste Juli 2018: Nächste Explosion der PA 6.6-Notierungen / Sonst weit überwiegend stabile Verhältnisse / Nachfrage schrumpft spürbar zusammen / Geringe Bewegungen im August zu erwarten

Die nachlassende Nachfrage sorgte im Juli 2018 maßgeblich für die Stagnation der Preise für technische Thermoplaste in Europa. Bei vielen Sorten verbesserte sich durch den eher verhaltenen Abfluss die Angebotssituation erstmals in diesem Jahr. Es wurden sogar erste Lieferzeitverkürzungen bei PC und PA 6 ausgerufen. Ausnahme blieb das ohnehin bereits stark gebeutelte PA 6.6. Die erneuten Produktionseinschränkungen sorgten für eine nochmalige Verlängerung der Dürrezeit. Die Notierungen schossen in die Höhe, auch die Monatskäufer bekamen die volle Quartalsbreitseite der Produzenten im ersten Monat des dritten Quartals verpasst. ABS ließ wegen der Styrolbaisse hingegen nach. Alle anderen Sorten zogen ihre Bahnen meist eher unaufgeregt seitwärts, darunter auch die commoditynahen PP-Compounds.

Im August wird es wohl überwiegend weiter seitwärts gehen. Die Nachfrage dürfte in der Regel weiter nachlassen, ein Sommerloch ist zu erwarten. Das Angebot ist dem aber zu weiten Teilen angepasst, sodass es nur geringe Impulse für Änderungen geben sollte. Die Dinge bei PA 6.6 sind durch den großen Auftaktschlag für das restliche Q3 wahrscheinlich erstmal erledigt. Bei PMMA murren die Abnehmer derweil zunehmend lauter, ob es aber im August schon für Abschläge reicht, steht in den Sternen.

 

Standard-Thermoplaste Juli 2018: Notierungen für PE und PVC geben leicht nach / PP stabil / Styrolkunststoffe folgen der SM-Referenz abwärts / PET hat den Gipfel erreicht / August wird ein langer, ruhiger Sonnenmonat

Die europäischen PE-Märkte standen im Juli 2018 unter dem Vorzeichen einer um 15 EUR/t gesunkenen Ethylen-Referenz. In bestimmten Nischen blieb es dennoch breitflächig beim Rollover, in anderen spannten sich die Möglichkeiten von der Stabilität bis zur Marke der Kostensenkung, in wieder anderen wurde diese durchgängig umgesetzt.

Der PP-Markt zeigte nur sehr geringe Neigung zu Bewegungen. Die bisweilen etwas aufgeregt wirkenden Enge-Beschwörungen einiger Anbieter trafen auf gelassene Käufer in einem ruhigen Markt, die recht zögerlich orderten. So blieb den Produzenten wenig anderes übrig, als den Rollover der C3-Referenz meist breitflächig weiterzugeben.

Die PVC-Produzenten mussten meist leichte Margenverluste hinnehmen. Vereinzelt konnte mit einem Abschlag von 5 EUR/t zwar etwas Marge gut gemacht werden, doch es überwogen Abschlüsse bei minus 10 EUR/t. Die ohnehin etwas schwache Marktlage – vor allem im Kernsegment Profile – erlitt durch die Ferienzeit einen zusätzlichen Dämpfer.

Der Rückgang der SM-Referenz bestimmte klar die Marschrichtung sämtlicher Styrolkunststoffe. Nur bei EPS wurde die Kostenreduktion nicht im vollen Umfang weitergegeben. Bei PS schmälerte hingegen die einsetzende Urlaubszeit den Bedarf bereits spürbar.

Der rasante Preisauftrieb der letzten Monate im europäischen PET-Markt kam unterdessen zum Halten. Die Spotnotierungen verharrten jedoch auf hohem Niveau. Die frei verhandelten Monatsverträge für kleine bis mittlere Mengen blieben ebenfalls weitgehend stabil. Der Stopp des Preisgalopps ist wesentlich bedingt durch die Tendenz zur besseren Marktversorgung. In Asien legten sich die Turbulenzen, wodurch wieder Importe ins Angebot kamen. Die Produktionslage in Europa begann zugleich sich zu entspannen.

Die Ethylen-Referenz für den August wurde im Rollover fixiert. Hitzebedingte Einschränkungen bei der Produktion werden durch die ferienbedingte Beruhigung der Nachfrage konterkariert. Unter dem Strich steht der PE-Markt damit insgesamt unter Rollover-Vorzeichen.

Die Marktbedingungen bei PP würden wegen der flauen Order auf leichte Abschläge deuten. Überraschend wurde jedoch die Propylen-Referenz leicht angehoben, was ein Gegengewicht bildet und zum Rollover führen könnte.

Es spricht wenig dafür, dass sich die Marktlage bei PVC signifikant ändert. Weiterhin dämpft die Urlaubszeit, vor allem im südeuropäischen Raum. Sollte es nicht zu ungeplanten Ausfällen kommen, dürfte auch die Verfügbarkeit gut bleiben.

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